Das Vanda-Mobil ist ein neues Projekt, um dem alltäglichen Phänomen Vandalismus zu begegnen: Gefördert vom Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern schickt die Evangelische Jugend Schwerin das Vanda-Mobil zu den Schulen des Landes, um Jugendlichen, Eltern und Pädagogen Lösungsansätze vorzustellen und gemeinsam Strategien zu entwickeln.
Dabei bezieht das Team des Vanda-Mobils die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Innenministeriums mit ein, laut derer jeder zehnte Jugendliche bereits mindestens einmal mutwillig Gegenstände zerstört hat. Vor allem Frust und Langeweile nannten die Befragten als Gründe für die Missachtung fremden Eigentums.
Ziel des Vor-Ort-Termins ist es, bei möglichst vielen Jugendlichen ein Problembewusstsein zu schaffen und zum Nachdenken anzuregen. Das Vanda-Mobil, ein bundesweit einzigartiges Präventionsprojekt, wurde für und mit Schweriner Jugendlichen entwickelt.
Weit weg von theoretischen Vorträgen oder bloßen Informationstafeln führt das zweiköpfige Team mithilfe von verschiedenen Interaktionen durch das Thema. Die eigens entwickelten Methoden erleichtern den Einstieg in die Thematik. Zudem werden die Probleme und Vandalismusschäden vor Ort aktiv in den Ablauf mit einbezogen. Gesprächspartner werden genannt, um Schülern wie Eltern helfen zu können, wenn eine Anzeige droht.

Ein zweiköpfiges "Vanda-Team" kommt zu Ihnen an die Schule und simuliert auf dem Schulhof einen "Tatort". Die Schüler werden nicht nur über straf- und zivilrechtliche Folgen von Vandalismustaten aufgeklärt, sondern werden auch animiert, persönliche Erlebnisse zu schildern, um in einen Dialog mit den Teammitgliedern zu treten.

Mit an "Bord" des Vanda-Mobils: Sportgeräte, Informationswände mit Lebensläufen von jugendlichen Straftätern, Preisschilder, die gemeinsam mit den Schülern während des Schulrundgangs die durch Vandalismus entstandene Schadensstellen am Gebäude kennzeichnen. Am Schluss werden die Gesamtschäden kalkuliert und auf einem Plakat veröffentlicht.

Die “Nachdenkkarte” am Schlüsselband mit Informationen zu legalen Graffitiflächen, Sportvereinen oder Jugendclubs sowie Ansprechpartnern wird den Schülern zum Abschluss überreicht.

